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  Das Grundprofil meiner Tätigkeit ist die Renovierung und Erhaltung verschiedener Typen der Pfeifenorgeln. Ich gebe mir die Mühe, die mir anvertrauten Instrumente auf eine professionelle, verantwortliche und präzise Weise sowie gemäß allen heutzutage im Bereich der Denkmalpflege geltenden Normen zu renovieren.

   Eine besondere Aufmerksamkeit schenke ich der Denkmalsubstanz, die ich in möglichst größtem Masse erhalten will, aber wenn eine Notwendigkeit der Rekonstruktion besteht, versuche ich, den primären Zustand wiederherzustellen. Ich lege einen besonderen Nachdruck auf die Wiederherstellung der Schallwerte im Klangapparat der Instrumente, die diesem Apparat von dessen primärem Hersteller gegeben wurden.

   Meine Kenntnisse habe ich während des Praktikums in den polnischen und deutschen Orgelbauerbetrieben erworben und verbessert. Ich bin Organist und befasse mich zusätzlich mit den theoretisch- historischen Arbeiten auf dem Gebiet der Orgelwissenschaft. Ich kann- aufgrund des erworbenen Wissens- die eigentliche technische Schalleigenart der mir anvertrauten Instrumente bewerten, was bereits während der Arbeiten mit dem Einschlagen der entsprechenden Arbeitenrichtung gleichbedeutend ist.

   Um die rekonstruierten Instrumentelemente möglichst treu wiederherzustellen, benutze ich während der Renovierungsarbeiten von historischen Instrumenten die alten Orgelbauertechniken sowie die entsprechenden Materialien, u. a. natürlich gegerbtes Leder, Knochenleime, gehämmertes Blech sowie natürliches Saisonholz vom besten Sort.

   Nicht ohne Grund werden die Orgeln als „König der Instrumente” bezeichnet, sie sind tatsächlich hinsichtlich des Maßes das größte Instrument, das vom Menschen gebaut wurde und haben die größten Schallmöglichkeiten. Sie brauchen jedoch eine reguläre und leider kostbare Pflege. Vernachlässigt verweigern sie den Gehorsam und werden zum bestaubten, launischen, stummen bzw. zum falsch geschrienen Beweis für Mangel an der Sorge für die Kunst, die wir dank den Orgeln schaffen können. Gepflegt können sie jedoch für die erhaltene Sorge mit der äußeren Schönheit bezahlen- dann bereichern sie den Innenraum, in dem sie sich befinden bzw. mit der inneren Schönheit- d.h. mit der nicht spürbaren Magie und mit der Schönheit des aus ihnen fließenden Tons.